Bedrohter Bergwald

Die Artenvielfalt in den tropischen Bergregenwäldern Ecuadors ist akut bedroht: Um Weideflächen zu gewinnen, greift der Mensch mit Brandrodungen immer tiefer in das Ökosystem ein – auf Kosten der Tier- und Pflanzenwelt. In der Forschungsstation "San Francisco" leisten die Wissenschaftler Pionierarbeit, indem sie nach Wegen suchen, wie der Mensch die Natur nutzen kann, ohne sie zu zerstören.

 
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04
Bedrohter Bergwald: Folge 04, 06.05.2008

3200 Meter hoch

 

Wasserdichte Kleidung darf hier nicht fehlen: Auf dem Cerro del Consuelo befindet sich das weltweit höchstgelegene Regen-Radar - 3.200 Meter über dem Meeresspiegel. Die Daten, die hier erfasst werden, geben Hinweise über die Herkunft des Regenwassers im Bergwald. Mit feinsten Maschen wird hier das Wasser regelrecht aus den Wolken "gekämmt". Gelangen mit dem Regenwasser auch Pflanzennährstoffe in den Regenwald? Welche Auswirkungen hätte dies?

Kurzinformationen

Forschungsgebiet: Biologie, Ethnologie, Forstwissenschaften, Genetik, Geographie, Geologie, Klimaforschung, Ökologie
 
Standort: Rio San Francisco / Ecuador
 
Anzahl der Folgen: 12
 
Staffel/Jahr: 1. Staffel/ 2008
 
Status: Abgeschlossen
 
Themen: Cerro del Consuelo, Regen-Radar, hoch über dem Meeresspiegel
 
 
15.04.2008

Brennpunkt Bergregenwald

In kaum einem anderen lateinamerikanischen Land ist die Entwaldungsrate so hoch wie in Ecuador. Für die Forschergruppe "Tropischer Bergregenwald" ein Versuchsfeld par excellence.
 
22.04.2008

Im Herzen des Forschungsgebiets

Der Weg zur "Estacion Cientifica San Francisco" ist lang und steil. Über den Pass El Tiro muss der Bus bis auf 2800 Höhenmeter hinauf und dann wieder 1000 Meter bergab ins Tal in Richtung Amazonas.
 
29.04.2008

Naturwald und Weide

Spaten, Gummistiefel und Verpflegung: Zwei Forscherteams machen sich auf zu einer Parallel-Begehung von brandgerodetem Weideland und ursprünglichem Bergregenwald.
 
06.05.2008

3200 Meter hoch

Wasserdichte Kleidung darf hier nicht fehlen: Auf dem Cerro del Consuelo befindet sich das weltweit höchstgelegene Regen-Radar - 3.200 Meter über dem Meeresspiegel.
 
13.05.2008

Wasserwege

Eine Messstation im Seitental des Rio San Francisco: Hier werden Daten gesammelt und ausgewertet: Wie viel Regenwasser gelangt durch die dichten Baumkronen bis zum Boden?
 
20.05.2008

Inventur in luftiger Höhe

Vielfalt in Baumwipfeln: Epiphyten heißen die Pflanzen, die sich auf Bäumen ansiedeln. Auf diese hat sich Dr. Werner spezialisiert und macht bei seiner Erkundungstour einige Entdeckungen....
 
27.05.2008

Gefundenes Fressen

Die Schönheit und Vielfalt der Pflanzenwelt im Bergregenwald wird hauptsächlich von Fledermäusen, Vögeln und Insekten erhalten. Ein "gefundenes Fressen" für die Forscher...
 
03.06.2008

Nährstofflieferant Hornmilbe

Sie sind unverzichtbar für das Leben im Bergwald: Die Kleinstlebewesen im Boden. Doch mit zunehmender Höhe nehmen Vielfalt und Zahl der Bodenorganismen im Bergwald ab.
 
10.06.2008

Symbiotische Lebensgemeinschaft

Ohne einander geht es nicht: Viele Orchideen können nur in einer Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen existieren. Die Biologen Dario Cruz und Paulo Herrera sammeln deshalb Proben am Rande des Bergwaldes.
 
17.06.2008

Adlerfarn versus Weidegras

Problemfall Adlerfarn: Einmal verbreitet, ist er nur schwer zu bekämpfen. Brandrodungen bewirken sogar das Gegenteil – die Hitze des Feuers stachelt das unterirdische Wachstum der Farnpflanzen noch an.
 
24.06.2008

Von der Weide zum Wald

Wiederaufforstung im San Francisco Tal: Auf verloren geglaubten Weideflächen soll wieder naturnaher Wald entstehen. Die Forscher um Sven Günter pflanzen zahlreiche Setzlinge einheimischer Nutzbaumarten....
 
01.07.2008

Know-How für Ecuador

Besuch aus der Provinzhauptstadt: Eine Gruppe von Studierenden der Nationaluniversität Loja macht eine Exkursion zur Forschungsstation. Solche Unternehmungen sind Teil des "Capacity Building"....
 
 
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Forschungsgebiete Universitäten Standorte Zeitraum der Berichterstattung