Blaues Wunder

MARUM und GLOMAR


Ozeane bedecken mehr als 70 Prozent unseres blauen Planeten – und doch wissen wir weniger über den Ozeanboden als über die Oberfläche des Mondes. Was wir wissen, ist, dass die Prozesse im Meer entscheidenden Einfluss darauf haben, wie unsere Erde funktioniert. Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) in Bremen und die dort angesiedelte Graduiertenschule GLOMAR, an der Doktoranden ausgebildet werden, erforschen mit modernsten Methoden und Technologien die Rolle der Ozeane im System Erde. Zwei Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund der Forschung:
  • Welche Rollen spielt der Ozean angesichts des globalen Wandels im System Erde?
  • Welche Strategien helfen, die Ozeane nachhaltig zu nutzen, so dass auch die kommenden Generationen vom Reichtum der Meere profitieren können?

Ob es um die wichtige Rolle der Mikroorganismen in den ozeanischen Stoffkreisläufen geht, ob heiße und kalte Quellen im Meer wie die Schwarzen Raucher, die Schlamm- und Asphaltvulkane im Blickpunkt stehen, oder ob es um die Dynamik von Sedimentumlagerungen in den Küstenmeeren geht – immer nutzen die interdisziplinären Wissenschaftlerteams modernste Geräte. Die Palette reicht vom Tiefseebohrgerät über autonom operierende Unterwasserfahrzeuge bis hin zu Tauchrobotern. Mit seiner breiten Palette an Meerestechnologien zählen MARUM/GLOMAR und der Standort Bremen weltweit zur Spitze. In den Filmbeiträgen wird an ausgewählten Beispielen dargestellt, wie facettenreich und spannend das Thema Ozean ist. Mit der Kamera erkunden die Bremer Forscher die letzten weißen Flecken auf der Landkarte unseres "blauen Planeten" und suchen nach Lösungen für die vom Menschen geschaffenen Probleme.

Kamera: Albert Gerdes

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Forschungsgebiete Universitäten Standorte Zeitraum der Berichterstattung