Duck Stop Bodensee
260.000 Wasservögel auf Nahrungssuche
Ein Blässhuhn nistet am See. Foto: Universität Konstanz
Eines der Ziele dieses Forschungsprojektes ist es daher, neben den Untersuchungen an überwinternden Wasservögeln, erstmals darzustellen, wie die Nahrung unter diesen Vögeln während des Sommers aufgeteilt wird und wie sich dies auf das Gesamtökosystem des Bodensees auswirkt. Die Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich dabei mit Fragen wie: Ändert sich die Zusammensetzung der Nahrung im Jahresverlauf? Welche Nahrungspräferenz haben einzelne Arten? Gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren?
Um diese Fragestellungen zu untersuchen, werden eine Reihe unterschiedlicher Methoden verwendet: z.B. Analyse stabiler Isotope, Magen- und Kotanalysen und Durchführung von Versuchen mit Fraßschutzkäfigen. Dann werden die Daten aus verschiedenen Jahreszeiten verglichen, z.B. aus Brut-, Mauser- und Wintersaison. Die Forscher erwarten, dass sich die Ernährungsvorlieben der verschiedenen Vogelarten unterscheiden und dass sie daher im Jahresverlauf unterschiedliche Fraßplätze aufsuchen und unterschiedliche Nahrungsquellen nutzen. Eine andere Vermutung ist, dass männliche und weibliche Vögel unterschiedliche Vorlieben haben. Welche Wirkung der Fraßdruck der Wasservögel auf die Bestände der Wasserpflanzen des Bodensees hat, ist ebenfalls Gegenstand dieses Forschungsprojektes.
Das Projekt ist Teil des Sonderforschungsbereichs 454 „Bodenseelitoral“ der Universität Konstanz und ist von August 2007 bis Juni 2010 terminiert.
Projektmitarbeiter: Dr. Petra Quillfeldt (Projektleitung), Dr. Hans-Günther Bauer (Projektleitung); Anja Matuszak (Doktorandin)
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Alles über Wellenjäger, diskrete Optimierer und Liebe à la Darwin – hier erfahren Sie, was sich hinter den einzelnen Projekten verbirgt, können die Forschungstagebücher verfolgen und lernen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen.
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