Lola rennt

Stabheuschrecken sind in erster Linie träge Busch- und Baumbewohner. Für die Wissenschaft dienen sie jedoch als Modell für die Konstruktion von Robotern, die auf zwei Beinen laufen sollen wie ein Mensch. Vor einigen Jahren wurde Johnnie gebaut, der schon über 2 km/h schnell gehen kann. Doch jetzt haben die Forscher ein neues Ziel: Lola soll sogar rennen können. Doch bis dahin gilt es, noch zahlreiche Probleme zu lösen...

 
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07
Lola rennt: Folge 07, 27.05.2008

Der Jena-Walker

 

Wie rennt der Mensch, wie geht er? Wissenschaftler des Lauflabors in Jena gehen dieser Frage seit über vier Jahren nach. Derzeit bastelt das Team an dem Jena-Walker - LOLA soll später von ihm rennen lernen. Zuerst werden die Daten des Laufbandversuchs ausgewertet. Daraus entwickeln die Forscher ein physikalisches Modell: Die Schwingung einer Masse an einer Feder. Auch der Jena-Walker wird mit Federn ausgestattet, um ihn flott für das Laufband zu machen. Und los geht’s....

Kurzinformationen

Forschungsgebiet: Elektrotechnik, Informatik, Systemtechnik
 
Standort: Bielefeld, Jena, Köln, München
 
Anzahl der Folgen: 12
 
Staffel/Jahr: 1. Staffel/ 2008
 
Status: Abgeschlossen
 
Themen: laufend, gehen, menschlich, Jena, Labor
 
 
15.04.2008

Johnnie und Lola

Bei Johnnie läuft es noch nicht so richtig. Was für den Menschen kinderleicht ist, stellt den Laufroboter vor enorme Herausforderungen: Rennen, Hüpfen, Springen. Wie funktioniert eigentlich der menschliche Bewegungsapparat?
 
22.04.2008

Tierische Stars

Stabheuschrecken sind die heimlichen Stars der Laufforscher. Wie der Mensch haben sie Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß. Ihre Laufbewegungen ähneln – trotz ihrer sechs Beine - denen der Menschen.
 
29.04.2008

Auf dem Laufrad

Sie läuft und läuft und läuft - doch wie? Damit die Stabheuschrecke nicht ins Stolpern gerät, muss sie ihre sechs Beine und 18 Gelenke optimal koordinieren. Doch wie lässt sich der Bewegungsapparat erforschen?
 
06.05.2008

Scharfe Kurven

Heute steht der Kurvenlauf auf dem Programm. Dazu kommt die Heuschrecke auf die Glitschplatte, damit sie ohne Widerstand läuft. Doch wie funktioniert die Kurventechnik der Stabheuschrecke?
 
13.05.2008

Lücken überbrücken

Stabheuschrecken können Lücken überbrücken, die so breit sind wie die Heuschrecke lang. Eine aus ihren Bewegungen entwickelte Computersimulation soll LOLA helfen, Lücken zu meistern.
 
20.05.2008

Laufen für LOLA

Die Heuschrecke kann heute pausieren – stattdessen kommt der Mensch aufs Laufband. Die Forscher der Uni Jena wollen dem menschlichen Gehen auf die Schliche kommen.
 
27.05.2008

Der Jena-Walker

Wie rennt der Mensch, wie geht er? Wissenschaftler des Lauflabors in Jena gehen dieser Frage seit über vier Jahren nach. Derzeit bastelt das Team an dem Jena-Walker...
 
03.06.2008

Der Laptop-Läufer

Er geht vorwärts, aber noch ist Jena-Walker zu langsam und hängt an einem Tragegestell. LOLA aber soll laufen! Doch der Übergang zum "realen" Laufen birgt neue Gefahren…
 
10.06.2008

Ein Fuß für Lola

Der Laufroboter Johnnie ist zu langsam. Deshalb bekommt seine Nachfolgerin Lola neue Füße mit einem beweglichen Zehengelenk. Die steifen Robotersandalen von Johnnie sind out.
 
17.06.2008

Simuliertes Lauftraining

Noch hat Johnnie Lola etwas voraus: Während der Laufroboter bereits real unterwegs ist, bewegt sich Lola noch ausschließlich im virtuellen Raum. Das soll sich bald ändern....
 
24.06.2008

55 Kilo "Lebendgewicht"

Lola ist genau 1,80 Meter groß und 55 Kilo schwer. Maschinenbauer Sebastian Lohmeier erschuf Lola als stabiles Leichtgewicht. Ihr Unterschenkel ist dabei das Größte.
 
01.07.2008

Wann rennt Lola?

Lola rennt – leider nur im Rechner. Um Lola zum Laufen zu bringen, haben die Wissenschaftler Stabheuschrecken untersucht. Nun soll Lola ein künstliches Nervennetz verpasst bekommen.
 
 
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Forschungsgebiete Universitäten Standorte Zeitraum der Berichterstattung