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Studieninformationen Biologie


Die Biologie ist die Naturwissenschaft, die sich mit allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen, aber auch mit den speziellen Besonderheiten der Lebewesen, ihrer Organisation und Entwicklung sowie ihren vielfältigen Strukturen und Prozessen befasst. Sie ist das umfangreichste und vielfältigste der naturwissenschaftlichen Fächer. Dieser Komplexität entsprechend ist biologische Forschung heute in zahlreiche Einzelfächer gegliedert, darunter:
  • Botanik, Zoologie
  • Biophysik, Biochemie
  • Zellbiologie
  • Molekularbiologie
  • Mikrobiologie
  • Entwicklungsbiologie, Evolutionsforschung
  • Physiologie
  • Neurobiologie
  • Anthropologie, Humanbiologie, Humangenetik, Immunologie
  • Genetik, Populationsgenetik
  • Ökologie
  • Bioinformatik


Lehre

Philipps Universität Marburg
Ludwig Maximilians Universität München
Universität Tübingen
Uni Heidelberg
Uni Göttingen

Studieninformationen Medizin


Die Medizin befasst sich mit der Gesundheit, mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen von Lebewesen sowie mit Zeugung, Schwangerschaft, Geburt und Tod. Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin (siehe auch Medizinische Fakultät) die Veterinärmedizin (Tierheilkunde/Tiermedizin). Die Zahnmedizin nimmt eine Sonderstellung ein. Grundlagen der modernen wissenschaftlichen und zunehmend evidenzbasierten Medizin bilden die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik), speziell Humanbiologie, Anatomie, Biochemie, Physiologie, ergänzt durch Psychologie und Sozialwissenschaften (vgl. Medizinsoziologie, Epidemiologie, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsökonomie).
Lehre

Lehre

Ludwig Maximilians Universität München
Charité - Universitätsmedizin Berlin


Studieninformationen Biochemie


Die Biochemie ist die Lehre von den chemischen Vorgängen in Lebewesen. Sie arbeitet im Überschneidungsbereich zwischen Chemie, Biologie und Physiologie. Das Fach entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts und war von Anfang an mit der Genetik und Zellbiologie verknüpft. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Untersuchung biomolekularer Strukturen (Aufbau von Biomolekülen und des Organismus der Lebewesen; Wechselwirkungen zwischen molekularen Bausteinen), mit der Untersuchung des Stoffwechsels (bioenergetische Vorraussetzungen, Biokatalysatoren, Steuerung) und mit dem Informationsaustausch (Koordination verschiedener Systeme innerhalb einer Zelle, zwischen verschiedenen Zellen und zwischen Organismen).

Lehre

Eberhard Karls Universität Tübingen
Technische Universität München
Freie Universität Berlin
Universität Regensburg


Studieninformationen Humanbiologie


Die Humanbiologie wird zu den Humanwissenschaften gezählt und befasst sich im engsten Sinne mit der Biologie des Menschen sowie den biologischen Grundlagen der Humanmedizin. Das Fach entstand aus den naturwissenschaftlichen Teildisziplinen der Anthropologie und steht als interdisziplinäre Wissenschaft zwischen Medizin und Pharmazie sowie Biologie und Anthropologie. Die Humanbiologie als die Biologie des Menschen erklärt den Menschen als Wesen auf naturwissenschaftlicher Stufe und versucht ihn zu erforschen. Dabei bedient sie sich unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Methoden, wie zum Beispiel Experimenten und Beobachtungen, um die Anlagen des menschlichen Lebens detailliert zu beschreiben und die daraus resultierenden Prozesse durch Modelle beschreiben zu können. Sie ist eine Grundlagenwissenschaft und erklärt damit Grundlagen der Medizin. Teildisziplinen sind unter anderem: Anatomie, Physiologie, Humangenetik, Immunologie, Biochemie und Molekularbiologie.


Lehre

Universität Marburg
Universität Greifswald 
Ludwig-Maximilians-Universität München
 
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Forschungsgebiete Universitäten Standorte Zeitraum der Berichterstattung